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Stadt Zahna-Elster

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Veranstaltungen



Aktuelle Meldungen

Ehrung Fußball

(05.09.2016)

Ehrung im Fußball

Fair geht vor im Raum Jessen

04.09.2016

Dieses Novum ist dem Deutschen Fußballbund (DFB) ein besonders Geschenk wert: Alle vier Mannschaften der Spielgemeinschaft Jessen/Elster/Annaburg/ Zahna wurden in ihrer Staffel zum fairsten Team gekürt. Ein echtes Alleinstellungsmerkmal und ein lobenswertes obendrein.

Auf Fußballplätzen herrscht oft ein rauer Ton. Sowohl auf dem Spielfeld als auch abseits des sportlichen Geschehens. Im Kampf um Tore und Punkte wird nicht selten in die Wade des Gegners gehalten, Entscheidungen der Schiedsrichter werden kommentiert, wobei der Unparteiische vielfach auch verbale Beleidigungen über sich ergehen lassen muss. Normalität muss dieses Gebaren aber nicht sein.

Gemeinsam im Verbund

Um den Spielbetrieb in den Vereinen trotz fehlenden Nachwuchses aufrecht zu erhalten, haben sich SV Allemannia 08 Jessen, SV Grün-Weiß Annaburg, Eintracht Elster und VfB 1921 Zahna zur Bildung einer Spielgemeinschaft entschlossen. Dadurch ist es möglich, eigene Fußballer der Jugend D bis A weiterhin auflaufen zu lassen. Koordiniert und gelenkt wird die Spielgemeinschaft durch Jana Kilian. Dabei gilt es auch, logistische Hürden zu meistern, etwa um die Spieler aus ihren Heimatorten zu den Trainingsstätten zu bringen. (mz/sgü)

Dass es anders geht, beweisen gleich vier Mannschaften der SG Jessen/Elster/Annaburg/Zahna. Sowohl die A- als auch die B-, C- und die D-Jugend der Spielgemeinschaft erhielten in der Saison 2015/16 in ihrer Liga die wenigsten gelben und roten Karten. „So etwas hat es zuvor noch nie gegeben. Das ist einmalig", freute sich Stephan Matecki vom Fußballverband Sachsen-Anhalt (FSA).

Als Fair-Play-Beauftragter des FSA hatte er die Aufgabe, allen vier Teams und ihren Trainern im Auftrag des DFB Geschenke zu überreichen. „Die Region scheint ein besonderes Gefühl für faire Spielweise zu haben, zumal die Männermannschaft der SV Allemannia 08 Jessen in ihrer Staffel auch als fairstes Team ausgezeichnet wurde", betonte er.

Wer glaubt, dass die Spieler dieser Mannschaften sich zügeln müssen, um fair zu agieren, liegt falsch. „Ein faires Spiel ist ganz einfach effektiver. Man spielt befreiter und dient gleichsam seiner Mannschaft. Was nützt es, wenn man gesperrt auf der Tribüne sitzt", bringt es Lucas Könnecke aus Elster auf den Punkt.

Zugleich betont der 17-Jährige A-Jugend-Spieler, dass auf dem Platz fair zu sein, schlichtweg eine Einstellungsfrage ist. Auch Maximilian Schuschke (15) aus Annaburg pflichtet dieser Einstellung bei, und lebt sie vor. „Ich habe noch nie eine gelbe oder rote Karte erhalten. Um Fußball zu spielen, muss ich niemanden umrennen. Da habe ich nichts gekonnt", sagt er. Fair-Play lässt sich durchaus lernen, argumentiert unterdessen Julius Sahr.

Der 21-jährige B-Jugend-Trainer, der vom DFB und seinem Heimatverein SV Allemannia Jessen für sein Engagement über die „Aktion Fußballhelden" ausgezeichnet wurde und deshalb vom 17. bis 21. Oktober in Begleitung von Lehrwarten des DFB nach Barcelona reist, vermittelt seinen Akteuren schon im Training einen fairen Umgang mit dem Gegner. „Das gilt ebenso bei Schiedsrichterentscheidungen. Auch wenn man über manche Entscheidung streiten kann, gibt es eine klare Ansage: Mund halten", so sein Credo.

Jeder Spieler der SG Jessen/Elster/Annaburg/Zahna bekam von Matecki ein T-Shirt mit dem Konterfei des nunmehr ehemaligen DFB-Mannschaftskapitäns Bastian Schweinsteiger überreicht. Zudem durften sich die Trainer der Teams, Enrico Schüler und Detlef Stache aus Elster sowie die Jessener Julius Sahr und David Kretzschmann über neue Fußbälle freuen.

„Ich hoffe, dass Fair-Play auch in den kommenden Jahren ein Wesen dieser Mannschaften ist", gab Jessens Bürgermeister Michael Jahn (SPD) den Jungs mit auf den Weg. Er hatte der Veranstaltung ebenso beigewohnt wie Simone Kase, Hauptamtsleiterin in Zahna-Elster, sowie Vertreter aller zur Spielgemeinschaft gehörenden Vereine.

Text und Foto: Sven Gückel

 

Foto zu Meldung: Ehrung Fußball

Ernte- und Stadtfest Zahna

(05.09.2016)

       

Ernte- und Stadtfest in Zahna

Alte und neue Technik stand im Mittelpunkt

03.09.2016

Die Qual der Wahl hatten wohl vor allem die männlichen Besucher des Ernte- und Stadtfestes in Zahna. Sollten sie zuerst zur Ausstellung am Bauernmuseum gehen oder doch auf den Hof der Agrofarm Flämingrand Zahna, auf dem sich die Teilnehmer der Traktorenparade mit ihren Oldtimern einfanden. Viele entschieden sich für Letzteres, gingen aber nach einer ausführlichen Besichtigung der etwa 40 landwirtschaftlichen Fahrzeuge hinüber auf die Wiese neben dem Museum, das übrigens vor 30 Jahren als Agrarhistorisches Kabinett eröffnet wurde.

Wieder einmal lautete das Motto, für das sich der Förderverein der Einrichtung entschieden hatte: „Landwirtschaft gestern und heute". Das wurde hervorragend umgesetzt. Alte und neue Technik stand diesmal im Mittelpunkt. Und da beeindruckten schon die Größenunterschiede. Eine zierliche Parzellendrillmaschine, Baujahr 1958, mit einer Arbeitsbreite von einem Meter war zu sehen. Daneben stand im Verhältnis dazu ein Koloss, eine Aussaatkombination Cirrus mit einer Arbeitsbreite von immerhin sechs Metern. Ähnlich auch die Größenverhältnisse bei den Mähdreschern früherer Jahre und von heute. Die ebenfalls dort stehende Dreschmaschine sah da fast wie Spielzeug aus. Und wenn man den Aufsatteldrehpflug mit einer Arbeitsbreite von vier Metern ausgefahren hätte, wäre es eng geworden. Zu lesen war zudem, dass die Computertechnik in den landwirtschaftlichen Geräten Einzug gehalten hat. Für die kleineren Kinder waren vor allem die Kälbchen und Ferkel sowie die kleine Schau der Rassegeflügelzüchter sowie Schafe und Ponys ein Anziehungspunkt. Die Vierbeiner ließen sich zum Teil gerne streicheln. Wer wollte, konnte auch aus einem alten Dämpfer Kartoffeln bekommen und diese mit Butter sowie Salz verspeisen.

Ein permanentes Tuckern war auf dem Hof der Agrofarm zu hören. Bei einigen der Traktoren, die zum Teil ebenfalls historische Technik hinter sich herzogen, mussten die Motoren ständig laufen, sonst hätte man sie nur schwer wieder starten können. Bei der Parade machte diesmal nicht der älteste Lanz Bulldog des Museums den Anfang, sondern eine Kutsche. Mit dabei war auch der Harz-Traktor, den die ehrenamtliche Technik-Truppe des Museum wieder fahrbereit gemacht hatte. Das war, so schilderte es Peter Schulze, Vorsitzender des Fördervereins, kein leichtes Unterfangen, denn Ersatzteile gibt es so gut wie keine mehr. Da wurde mit Spezialklebern gearbeitet und die Fahrerkabine klempnerten die Technikfreaks selbst. So entstand ein weiteres Schmuckstück.

Aber auch weniger technikinteressierte Gäste kamen in Zahna auf ihre Kosten. Sie besuchten die Ausstellungen im Museum, ließen sich im Festzelt unterhalten, versuchten sich im Kegeln und Luftgewehrschießen. Die Kinder nahmen beim Förderverein Stadtbibliothek auf einer alten Schulbank Platz und beantworteten Quizfragen. Auch das Jugendrotkreuz und die Zahnaer Imker waren vertreten. Und wem nicht nach Erbsensuppe oder Gegrilltem war, der konnte frisch gebratene Kartoffelpuffer oder Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl zu sich nehmen.

Lange an einem Platz hielt es kaum jemanden beim Erntefest. Vielmehr waren alle auf Achse. So wunderte es auch nicht, dass sich an der ausgestellten alten und neuen Technik immer wieder kleinere Gruppen bildeten, in denen angeregt gefachsimpelt wurde.

 

 

Text und Fotos: Boris Canje

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    

Foto zu Meldung: Ernte- und Stadtfest Zahna

Wieder kostenfreie Homepage-Erstellung für Zahna-Elsterer Institutionen

(25.09.2015)

Werden Sie Projektpartner!

 

Das in Kooperation mit dem Förderverein für regionale Entwicklung e.V. aus Potsdam ins Leben gerufene Förderprogramm „Zahna-Elster vernetzt“ stellt wieder allen öffentlichen und sozialen Einrichtungen, Vereinen, Feuerwehren und Unternehmern der Stadt in den kommenden Monaten exklusiv Förderplätze zur Webseitenentwicklung zur Verfügung.

 

Das Förderprogramm ermöglichte bereits einigen Zahna-Elsterern die Neuerstellung einer Internetseite oder die Überarbeitung einer bereits bestehenden Homepage. So wurde unkompliziert und ressourcensparend den Zahna-Elsterer Institutionen die Möglichkeit geboten, sich über das Kooperationsprojekt einen modernen Internetauftritt erstellen zu lassen. Mit einem einfach zu bedienenden Verwaltungsprogramm bleibt die Webseite danach immer auf dem aktuellsten Stand.

 

Dank der Projektförderung ist und bleibt die Erstellung der neuen Internetseite für alle Teilnehmer aus der Stadt Zahna-Elster kostenfrei. Lediglich die Hostinggebühren für den Speicherplatz müssen übernommen werden.

 

Mehr Informationen über das neu aufgelegte Webseiten-Förderprogramm gibt es hier oder direkt über die Internetseite des Fördervereins für regionale Entwicklung e.V. Haben Sie Interesse oder kennen Sie mögliche Interessenten? Schicken Sie uns einfach eine kurze Projektbeschreibung und Ihre Kontaktdaten per E-Mail. Oder kontaktieren Sie unsere Projektkoordinatoren und lassen sich beraten. Für Fragen stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer 0331-550 474 -71 oder -72 per E-Mail, gern auch unter info@azubi-projekte.de gern zur Verfügung.

Foto zu Meldung: Wieder kostenfreie Homepage-Erstellung für Zahna-Elsterer Institutionen